Im Liber aureus, dem Goldenen Buch, wurde ab 893 der Güterbesitz des Klosters Prüm als Rechtsnachweis notiert. Da das Kloster zu diesem Zeitpunkt bereits in Ockenheim begütert war (siehe 823, 835 und 881), findet sich der Güterbesitz im ersten Eintrag im Buch wieder: Kloster Prüm besaß in Ockenheim mittlerweile 16 Diensthufen (“mansa servilia”), von denen […]
Kategorie: Prümsche Zeit (ca. 800-983)
Die Urkunde vom 26. Februar 881 belegt erstmals, dass das Kloster Prüm Gutsverwalter in Ockenheim einsetzte. Es ist nicht verwunderlich, denn das Kloster Prüm lag mit 115 km Luftlinie weitaus weiter als eine Tagesreise von Ockenheim entfernt. Das Verpachten an bestimmte Personen, die wiederum die Aufsicht über einen Hof samt Areal und Hörigen innehatten, war […]
Am 6. Februar 835 tauschte Agano für die Kaiserpfalz in Ingelheim deren Besitz in Ockenheim mit Kloster Prüm gegen Güter in Kreuznach und Ingelheim. Agano wird als “exactor” der Kaiserpfalz bezeichnet, ein Begriff, über dessen Amtsgewalt lange in der Forschung diskutiert wurde. Mittlerweile geht man von einem fiskalischen, aber auch wirtschaftlichen und politischen obersten Verwalter […]
Die erste bis heute überlieferte urkundliche Erwähnung Ockenheims datiert vom 15. Oktober 823. Karl der Fromme, Sohn von Karl dem Großen, bestätigte darin einen Gütertausch zwischen Kloster Prüm und dem Edlen Fulbert. Die Urkunde ist im Mittelrheinischen Urkundenbuch ediert, doch mit einem Lesefehler versehen: Ockenheim wurde als “bucchunheim” transkribiert – tatsächlich steht aber “hucchunheim” in […]
