Vorprümsche Zeit (bis um 800)
Prümsche Zeit (um 800 bis ins 10. Jahrhundert)
- 823: Ersterwähnung Ockenheims (15.10.823)
- 835: Güter der Ingelheimer Kaiserpfalz und des Kaisers Ludwig dem Frommen in Ockenheim gehen an die Abtei Prüm (06.02.835)
- 881: Hartmann erhält von der Abtei Prüm den Prümer Lehensherrnhof in Ockenheim verliehen, um von dort Prüms Güter zu verwalten (26.02.881)
- 893: Prüms Besitzungen in Ockenheim in 893
Kurmainzer Zeit (10. Jahrhundert bis 1792)
- 983: Bestätigt: Ockenheim ist Teil von Kurmainz (14.06.983)
- 1130: Erste Nennung eines Ockenheimer Burgherren
- 1132: Ein weiterer Burgherr?
- um 1150: Besitzungen des Mainzer Altmünsterklosters in Ockenheim
- um 1150: Frühere Sponheimer Besitzungen in Ockenheim gehen teils an Kloster Rupertsberg über
- Ende 12. Jahrhundert: Besitzungen der Herren von Bolanden in Ockenheim
- 1195/1220: Besitzungen des Klosters Rupertsberg in Ockenheim – siehe dazu auch einen Extrakt aus meiner universitären Abschlussarbeit über das Rupertsberger Güterverzeichnis, das (nur) die Güter in Ockenheim näher benennt.
- 1211: Besitzungen des Klosters Eberbach in Ockenheim
- 1195/1220: Kloster Rupertsbergs Besitzungen in Ockenheim (aus dem Güterbuch, ca. 1195 begonnen, mit Zusatz von um 1220)
- 1219: Gestatten, Heinrich von Ockenheim, Kreuzfahrer
- 1241: Ockenheimer Burgherren geben ihren Teil der Burg Steincallenfels ab
- 1250: Rupertsberger Güter in Ockenheim werden von den Vogteigebühren befreit
- um 1250: Weitere Besitzungen der Herren von Bolanden in Ockenheim
- 1262: Heinrich von Ockenheim – ein Raubritter? (Spoiler: Nein, die Darstellung des Raubritters ist anachronistisch und ein historisches Mythos.)
- 1263: Erste Erwähnung eines Ockenheimer Schultheißen (02.12.1263)
- 1268: Die Ockenheimer Herren als Herren der Burg Layen
- 14. Jahrhundert: Veränderungen im Spätmittelalter
- 1323/1324: Von St. Andreas in Köln an das Mainzer Liebfrauenstift: Die (alte) Ockenheimer Pfarrkirche
- 1331/1338: Ockenheim als Zollstation am Geleitweg Mainz – Trier belegt (29./31.07.1331 und 28.10./04.11.1338)
- 1340/1350: Zu den Besitzungen der Grafen von Sponheim in Ockenheim
- 1343: Güter des Liebfrauenstifts in Ockenheim (13.11.1343)
- 1344: Verkauf von Korngulden (07.05.1344)
- 1348: Derzeitige Besitzungen des Klosters Eberbach in Ockenheim (24.08.1348)
- 1348: Am gleichen Tag beurkundet Kloster Eberbach eine Verpachtung Ockenheimer Güter an einen Edelknecht von Sparbrücken (24.08.1348)
- 1349: Besitzungen des Ritters von Lorch in Ockenheim (10.02.1349)
- 1353: Besitzungen von Emmerich von Ockenheim (19.03.1353)
- 1357: Der Ockenheimer Angelbaum (13.07.1357)
- 1363: Ockenheim wird für zehn Jahre von der Bedeutung befreit, damit sie eine Schutzmauer um das Dorf bauen können (08.04.1363.)
- 1367: Satzung über Schuldentilgung bei Binger Juden (20.12.1367)
- 1370: Zusammenlegung der Verwaltung von Ockenheim, (Gau-)Algesheim und (Gau-)Bickelheim (15.07.1370)
- 1372: Besitzungen des Klosters Kumbd in Ockenheim (17.01.1372)
- 1380 (um): Besitzungen der Grafen von Sponheim in Ockenheim um 1380
- 1390 (um): Die verwaltungspolitische Verbindung von Ockenheim zu Gau-Algesheim festigt sich
- 1419/1422: Die Grafschaft Sponheim um 1420 (23.08.1419 und 21.01.1422)
- 1451: Emmerich von Ockenheim als Gefolgsmann der Herren von Lützelstein (heute La Petite-Pierre) (05.06.1451)
- 1462: Provisorische Übergabe von Ockenheim an die Markgrafschaft Baden (21.01.1462)
- 1463: Verpfändung von Ockenheim an die Markgrafschaft Baden (02.06.1463)
- 1466: Ockenheim wird an Grafschaft Katzenelnbogen weiterverpfändet (29.08.1466)
- 1480: Ockenheim wird wieder kurmainzisch (10.07.1480)
- 16. Jahrhundert: Ockenheim im 16. Jahrhundert
- 1533: Rüdesheimer Pastoren und “ius patronatus” geht an Ockenheim über
- 1541: Mord oder Notwehr? Der Tod von Heinrich von Ockenheim
- 1552: Ockenheims Pflichten in Bingen – die Erneuerung der Binger Mauerbauordnung (21.03.1552)
- 1631-1635: Ockenheim im Dreißigjährigen Krieg
- 1666: Die Pest in Ockenheim
- 1666: Kampfhandlungen des Wildfangstreites in Ockenheim (26.06.1666)
- 1689: Ockenheim während des neunjährigen Krieges (Frühjahr 1689)
- 1720: Grundsteinlegung der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle auf dem Berg (20.08.1720)
- 1735: Die Ockenheimer Gemarkungsgrenze wird neu abgesteint
- 1749: Kloster Marienhausen bittet Mainzer Erzbischof um Bestätigung seiner Güter in Ockenheim
- 1774-1779: Die heutige Ockenheimer Pfarrkirche wird gebaut
- ohne Datum: Die Ockenheimer Burg
- ohne Datum: Die Herren von Ockenheim
- ohne Datum: Mittelalterliche Pfarrgeschichte – eine erste Bilanz
Zwischen Frankreich, Preußen und Österreich (1792-1816)
- 1792: Linksrheinisches Kurmainz wird französisch (21.10.1792)
- 1793: Demokratische Wahlen in Ockenheim (24.02.1793)
- 1793: Die Mainzer Republik: souverän und demokratisch (18.03.1793)
- 1793: Ockenheim soll (wieder) französisch werden (30.03.1793)
- 1793: Das Ende der Mainzer Republik (22.07.1793)
- 1794: Kampf von Preußen vs. Frankreich bei Ockenheim (21.10.1794)
- 1797: Abtretung des linken Rheinufers an Frankreich und Einführung des Code Civil (17.10.1797)
- 1801: Ockenheim nun wieder französisch (01.03.1801)
- 1812: Der Ockenheimer Graben wird eingeebnet
- 1814: Ockenheim wird Teil des alliierten Generalgouvernement Mittelrhein (02.02.1814)
- 1814: Ockenheim wird Teil der gemeinschaftlichen Landes-Administrationskommission (16.06.1814)
Hessische Zeit (1816-1945)
- 1816: Ockenheim wird (rhein-)hessisch (08.07.1816)
- 1819: Keine Pfortenbewachung mehr in Ockenheim
- 1824: Ockenheim ist eine der “Einnehmereien” in der rheinischen Provinz Mainz (13.12.1824)
- 1833: Neue Provinzstraße zwischen Ingelheim und Gensingen
- 1840: Das Antoniuskapellchen
- 1857: Grundsteinlegung für heutige Vierzehnnothelferkapelle (26.07.1857)
- 1866: Der deutsche Krieg
- 1867: Bischof Ketteler zur Ockenheimer Vierzehnnothelferkapelle
- 1870/71: Der deutsch-französische Krieg
- 1880: Ockenheim wird nun täglich von der Post beliefert
- 1890: Eine Telefonleitung in Ockenheim (01.07.1890)
- 1893: Ockenheimer Gemeinderat beschließt Bau eines eigenen Wasserwerks (15.07.1893)
- 1902: Ockenheim erhält eine Bahnverbindung (15.05.1902)
- 1903: Fertigstellung des Schwesternhauses (15.06.1903)
- 1905: Errichtung eines Denkmals am Friedhof
- 1906: Einweihung der neuen Gemeindeschule in der Mainzer Straße (15.08.1906)
- 1912: Ockenheim erhält elektrisches Licht
- 1914-1918: Der erste Weltkrieg
- 1922: Gründung eines Trappistenklosters (29.04.1922)
- 1924: Erdrutsch auf dem Jakobsberg (21.01.1924)
- 1933: Die NSDAP im Ockenheimer Gemeinderat (26.05.1933)
- 1942: Hinrichtung von Valentin Kertamiak auf der Bleiche (09.03.1942)
- 1944: Arretierung eines britischen Fliegers in Ockenheim (12.09.1944)
- 1944: Ockenheim streift ein alliierter Bombenangriff (26.11.1944)
- 1945: Air Force (02.01.1945)
Nachkriegszeit (1945)
- 1945: Ockenheim wird von Alliierten befreit (20.03.1945)
- 1950: Gründung eines Jesuitenklosters auf dem Jakobsberg (18.10.1950)
- 1951/1952: Dorfplatz auf der Friedlandstraße geplant
- 1952: Einweihung des Friedenskreuzes auf dem Jakobsberg (25.10.1952)
- 1960: Telefonselbstwähldienst
- 1960: Gründung eines Missionsbenediktinerklosters auf dem Jakobsberg (19.12.1960)
- 1964: Kindergarten wird nun von Pfarrgemeinde betreut (01.04.1964)
- 1967: Modernisierung der Kanalisation und der Ortsstraßen
- 1972: Ockenheim wird Teil der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim und kein Binger Stadtteil (25.05.1972)
- 1978: Schließung des Ockenheimer Bahnhofs (27.05.1978)
- 1980: Missionsbenedikter vom Jakobsberg übernehmen Pfarrverwaltung in Ockenheim (02.02.1980)
- 1980: Eröffnung des Ockenheimer Museums (12.01.1980)
- 1981: Unterscheidung in Telefonnah- und -ferngespräche
- 1990: Einweihung des neuen Sportplatzes in der Flur Auf dem Kissel (13.05.1990)
- 1990: Städtepartnerschaft zwischen Ockenheim und Povegliano Veronese (14.09.1990)
- 1994: Eröffnung des Gemeindekindergartens (06.01.1994)
- 1996: Der Bahnhof Ockenheim wird wieder in Betrieb genommen (26.11.1996)
- 1998: 1175 Jahre Ockenheim (04.-06.06.1998)
- 2011: Einweihung des Ockenheimer Solarparks (11.11.2011)
- 2014: Einweihung der Überdachung auf der Ockenheimer Wied (18.09.2014)
Epochenübergreifend
- Bestände zur Pfarrgeschichte Ockenheims
- Schloß Ockenheim (Über die Fundstellen zu Ockenheim im Archivportal-D, Stand 28.09.2014; Spoiler: Beim Schloß Ockenheim handelt es sich um einen Verleser bei der Ortsangabe)
- Zur Wallfahrtskapelle auf dem Jakobsberg im 18. Jahrhundert
